Hier möchten wir unsere Arbeit am werdenden Waldgarten dokumentieren. Wir hoffen, unsere Recherchen helfen, andere Vorhaben zu inspirieren und durch Erfahrungen zu unterstützen. Wir sind sehr an einer Zusammenarbeit in allen möglichen Bereichen interessiert - bitte Kontakt aufnehmen!
Pflanzen gesucht:
Könnt Ihr Pflanzen abgeben, die im Waldgarten ein neues Zuhause finden könnten? (Pflanzenliste)
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Liebe Leute!
Der Frühling ist ja schon im vollen Gange und es wird höchste Zeit euch in den (Wald-)Garten einzuladen!
Es hat sich dieses Jahr schon etwas getan, die ersten Salate sprießen, die kleinen Rheinländerinnen-Erbsen klettern am Hafer empor, die Pflanzenspenden aus den verschiedenen Teilen der Stadt haben den Winter ganz unbeschadet überstanden und die Gründüngung/Bodenverbesserung des letzten Jahres kommt von selbst wieder..
.. um das zu untersuchen, auch die eine oder andere Kartoffel(mit dazugehöriger Saubohne) und anderes in die Erde zu bringen und auf einen schönen Nachmittag, möchten wir euch einladen:
Montag, 7. Mai 2012, ab 16 Uhr im Waldgarten/Vorwerkstift
Über Mitbringsel in Pflanzen-/Kuchen- oder Getränkeform freuen wir uns immer!
Sonnige Grüße,
Tobias für die Waldgartengruppe.
Nach der Winterpause ist es auch an der Zeit, wieder den Garten und das Hochbeet zu Pflegen und unsere weiteren Planungen anzugehen.
Geplant ist die Verdichtung der Büsche an der Mauer neben dem Hochbeet und Pflanzung von zwei Apfelbäumen( s. Wildfrucht-Blühhecke).
Und auch eine kleine Beet und Sonnenecke soll noch hinzukommen( s. Wandnische).
Eine grobe Pflanzenliste auf der Seite Sträucher und Bäume.
Langsam ist alles mit Blättern übersät und es gibt nur noch wenig zu ernten. (Links im Bild sieht man den Stumpf der im Spätsommer gefällten Pappel)
Ende Oktober haben wir die letzten - meist grünen - Tomaten geerntet und die in einer Kiste ausreifen zu lassen (es heißt, die brauchen kein Licht sondern nur etwas Wärme zum reifen.. ).
Um das Beet auch in der Winterzeit ein wenig zu Bedecken und ein wenig grün in die karge Winterzeit zu schicken, haben wir Winterroggen(Danke nach Niendorf) gesät.
Liebe Leute,
wir würden uns gerne mal wieder wegen des Gartens und seines weiteren Werdens zusammenfinden, ernten was zu ernten ist und überlegen ob wir noch etwas neu aussäen, zb. Feldsalat, Spinat, Winterportulak.
Es gibt ja auch einige neue Vorwerkstift-BewohnerInnen - vielleicht auch Interesse an der Gestaltung des Gartenraumes? siehe auch: http://waldgarten.greenonion.org
Unser bisheriger Ansatz war, die Gartenfläche um das Vorwerkstift in einem Gemeinschaftsprojekt (Vorwerkstift, Nachbarn und Interessierte) in einen lebendigen Garten zu verwandeln, der blüht und Früchte trägt und für Pflanzen, Tiere und Menschen einen kleine Oase bildet. Die Herausforderung ist, dass fast die gesamte Gartenfläche sehr schattig ist, daher haben wir in diesem Jahr viele verschiedenste Pflanzen (Beeren, Kräuter, Gemüse, wilde Salate, Bienenfreunde, ...) gesät und gepflanzt um herauszufinden, welche Pflanzen an diesem Standort gut wachsen.
In Planung und Absprache mit Bewohnern, Anwohnern und dem Vorstand der Stiftung Freiraum haben wir als als ersten Schritt der Gesamtgestaltung das Hochbeet gemeinsam gebaut und bepflanzt.
Unser Ziel, die Gartenfläche mehr zum Leben zu erwecken, ist gar nicht so einfach, denn die Grundlage für einen lebendigen Garten ist ein lebendiger Boden und da müssen wir langfristig denken, denn das Bodenleben ist durch die vielen Trümmer, die sich schon ab 10cm Tiefe auftürmen, blockiert. Wir versuchen aber mit Pflanzen zu arbeiten, die mit langen Wurzeln den Boden auflockern( z.B. Quirlmalve ) oder die Nährstoffe aus der Luft aufnehmen und in ihren Wurzeln speichern (Stickstoffsammler), diese sog. Gründüngung hilft die Bodenqualität zu verbessern. Auch sollen möglichst vielfältige Pflanzen die Erde bedecken und damit sie die Feuchtigkeit in der Erde halten und bei Ihrem Absterben den Boden mit Humus anreichern.
Es gibt die Idee, die Wege etwas mehr auf sich selbst zu konzentrieren, was heißt, sie zu begrenzen, damit nicht alle Flächen platt und fest getreten werden und in diesen Bereichen kleine Büsche, Blumen, Beeren oder Anderes wachsen kann.
Auch liegt noch Material unter den Büschen, die Backsteine die wir vom Aushub des Hochbeetes übrig haben (in der Erde gefunden), die man z.B. für eine Pflasterung eines Weges oder einer Fläche verwenden kann.
Das sind jetzt ein paar von den Punkten die wir uns überlegt haben, vielleicht habt ihr ja auch noch ganz andere Ideen..
Kommt doch rum, zum Erntedankfest mit leckerem Garten-Allerlei.
Sonntag, 2. Oktober, 16Uhr
Viele Grüße Tobias und Celine von der Waldgartengruppe.
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